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Geschichte von Alghero

Alghero: Die Geschichte.

 

Im Jahre 1102 auf einem schon in der Antike angepasstes Areal wurde die Stadt von den Doria gegründet und aufgrund der geographischen Lage und den zahlreichen Korallenriffen bald strategisch von Bedeutung. Am Ende einer langen Belagerung, die in die Schlacht von Alghero ausartete (Golfo di Porto Conte, 27 August 1353), wurde die Stadt von den Katalanen und Aragonesen erobert, welche die Überlebenden deportierten und das Städtchen mit den eigenen Siedlern neu bevölkerten. In Folge von komplexen dynastischen Begebenheiten ging die Festung dann an die spanische Krone über, welche aufgrund ihrer Treu im Jahre 1541 einen Besuch von Kaiser Karl V. verdiente. Jener bezeichnete die Stadt als "bonita y bien assentada" (graziös und gut gefestigt), und ernannte die Einwohner "todos caballeros" (alle zu Rittern). Auch heute noch leben die katalanische Sprache, die Kultur und die Traditionen, wie die Heiligendarstellungen und die berühmten Osterprozessionen weiter: übrigens bezeichnen die Bewohner ihre Stadt Barceloneta, also als "kleines Barcelona".